PhytoProst®- Wirkstoffe

Vitamin D

Eine Studie der Universität Harvard zeigt, dass Männer mit hohem Vitamin D-Spiegel ein geringeres Prostatakrebsrisiko haben. Ebenso wurde in der hoch angesehenen wissenschaftlichen Zeitschrift LANCET publiziert, dass Männer mit erniedrigten Vitamin-D Spiegeln ein höheres Prostatakarzinomrisiko haben. Der Wirkmechanismus scheint in der Hemmung des Zellwachstums und der Förderung des Zelltodes (Apoptose) von Prostatakarzinomzellen zu sein.

Vitamin E

Chronische Entzündungen und oxidativer Stress werden für viele Erkrankungen – auch solche der Prostata (Prostatakrebs und Prostatitis) – verantwortlich gemacht. Mittels Vitamin E werden Sauerstoffradikale gebunden und so chronische Entzündungen reduziert. In mehreren Studien konnte auch der verstärkende Effekt von Vitamin E für andere Wirkstoffe (z.B. Selen, Vitamin D etc.) gezeigt werden. Vitamin E scheint bei Prostatazellen einerseits das Wachstum zu hemmen und andererseits den natürlichen Zelltod (Apoptose) zu fördern. Wichtig ist, Vitamin E nicht zu hoch zu dosieren bzw. mit anderen antioxidativen Substanzen zu kombinieren.

Extrakt des grünen Tees

Der genaue Wirkmechanismus von Epigallokatechin – dem Wirkstoff von grünem Tee – ist noch nicht bekannt. Man weiß aber, dass einerseits die Bildung von krebserregenden Stoffen ( sog. heterozyklischen Aminen, die z.B. in gebratenem Fleisch vorkommen) gehemmt wird. Weiters konnte im Tierversuch gezeigt werden, dass der Grünteeextrakt die Entstehung von Prostatakrebs deutlich reduziert. Bei bereits bestehendem Prostatakrebs kann Grüntee die Produktion von Wachstumshormonen blockieren (Insulin-like Growth Faktor) und so das Wachstum bösartiger Zellen verlangsamen. Hier ist auch ein zusätzlicher positiver Effekt für Männer, die aufgrund Ihrer Krebserkrankung eine Hormonblockade bekommen, zu erwarten.

Lykopene

In einer Studie mit 47.000 Männern konnte nachgewiesen werden, dass wenn man öfter als 10x pro Woche Lykopene zu sich nimmt (der Wirkstoff, der in erster Linie in Tomaten vorkommt), das Prostatakrebsrisiko um rund 35% sinkt. Ursache scheint die lokale Hemmung der Testosteronwirkung auf die Prostatakrebszellen zu sein. Lykopene stimulieren das Immunsystem und unterstützen die Bindung so genannter „freier Radikale“, welche die schädlichen DNA Veränderungen in den Zellkernen bewirken. Weiters können Lykopene das Wachstum von Tumorzellen hemmen und sog. Tumorsuppressorproteine stimulieren. Es gibt auch Hinweise, dass Lykopene die Entwicklung der gutartigen Prostatavergrößerung im Alter positiv beeinflusst.

Isoflavone

Isolavone sind planzliche Stoffe, welche ähnliche Eigenschaften wie das weibliche Sexualhormon Östrogen haben. Sie werden auch Phytoöstrogene genannt. - z.B. Genistein, kommt vor allem in der Sojabohne vor. In Ländern, in denen viel Soja gegessen wird (Asien), ist die Prostatakrebsrate nachweislich gering. Genistein kann die Prostatakarzinomzellen in sich nicht teilende Zelltypen verändern und damit das Krebszellenwachstum verlangsamen. In einer Studie konnte bei Männern, wo nach radikaler Prostataentfernung oder Strahlentherapie wieder der PSA Wert anstieg, gezeigt werden, dass in der Therapiegruppe das Krebswachstum deutlich verlangsamt werden konnte im Vergleich zur Placebogruppe ( keine Therapie). Genistein zeigt auch bei chronischen Prostataentzündungen (Prostatitis) ausgesprochen gute Wirksamkeit.

Selen

Selen ist ein Spurenelement, das bei Männern mit Prostatakarzinomen oft erheblich reduziert ist – in der Ärzte-Gesundheitsstudie aus den USA fanden sich deutlich mehr Erkrankungen bei Ärzten, deren Selenspiegel deutlich erniedrigt waren. Die Einnahme von Selen kann das Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken senken, bzw. wenn Prostatakarzinomezellen vorhanden sind, deren Wachstum verlangsamen. Eine Studie zeigte auch, dass die Strahlentherapie bei Prostatakrzinomzellen effektiver war, wenn mit Selen vorbehandelt wurde.

Granatapfel

Im Zentrum des therapeutischen Interesses stehen Polyphenole (sekundäre Pflanzenstoffe), die im Granatapfel besonders hoch konzentriert sind. Ihre Wirkungen (antientzündlich und antioxidativ) sollen die Entstehung von Brust-, Dickdarm-, Lungen- und Prostatakrebs negativ beeinflussen. Gegen Prostatakrebszellen scheinen Polyphenole aus Granatapfel besonders wirkungsvoll zu sein, wie in Studien gezeigt werden konnte. Bei an Prostatakrebs erkrankten Patienten konnte gezeigt werden, dass der PSA-Wert unter der Therapie mit Granatapfelextrakt viel langsamer anstieg als bei Männern welche nur ein Plazebo erhielten. Die sogenannte PSA Verdoppelungszeit stieg um das Vierfache.

    
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